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Omikron und COPS fusionieren zu Payments-Plattform
Die beiden Softwareanbieter Omikron und COPS haben sich am 30. September 2026 zu einer Payments-und-Treasury-Plattform zusammengeschlossen, teilte FLEX Capital mit.
Von Philipp Terhorst, Redakteur Politik & Förderung, Einordnung

Die beiden Softwareanbieter Omikron und COPS haben sich am 30. September 2026 zu einer Payments-und-Treasury-Plattform zusammengeschlossen, teilte FLEX Capital mit. Der Investor hatte Omikron 2023 mit der Perspektive erworben, eine Plattform für CFO-Software aufzubauen. Einen Kaufpreis für COPS nennt die Mitteilung nicht.
Die neue Gruppe beschäftigt nach eigenen Angaben rund 150 Mitarbeitende an den Standorten Köln, Wien, Wetzlar und Hamburg und betreut mehr als 700 direkte Corporate-Kunden. Die beiden Unternehmen arbeiteten bereits seit Jahren als Produktpartner zusammen und betreuten zahlreiche gemeinsame Kunden.
Produktspezialisierung
Omikron bietet mit multicash Software für Zahlungsverkehr und Cash Management an, COPS mit corima Software für Corporate Treasury, Risikomanagement, Accounting und Liquiditätsmanagement.
Führungsstruktur
Die Gruppe wird von Dr. Daniel Appelhoff als CEO geführt, der bisher CEO von Omikron war. Die bisherigen COPS-Geschäftsführer Lukas Steiner, Martin Zavadil und Christopher Lapp bleiben in der Geschäftsführung.
Zwei Lesarten
Erste Lesart: Der Markt verlangt nach integrierten Lösungen statt einzelner Bausteine, sagt Peter Kautz, Partner bei FLEX Capital, in der Mitteilung vom 30. September 2026. Die Fusion schafft eine Plattform, die vom einzelnen Zahlungsvorgang bis zur Treasury-Entscheidung Transparenz bietet, sagt Appelhoff. Zweite Lesart: Die Integration zweier gewachsener Produktwelten mit unterschiedlichen Kundengruppen und technischen Architekturen ist ein Vorhaben, dessen Erfolg sich erst in der Umsetzung zeigt. Beide Lesarten stehen am selben Tag.
Was das für Gründer und Investoren heißt
Wer im CFO-Software-Markt baut, hat seit dem 30. September einen Wettbewerber, der zwei Produktwelten unter einem Dach vereint. Wer selbst eine Buy-and-build-Strategie verfolgt, sieht an diesem Deal, wie ein Investor zwei Portfoliounternehmen zusammenführt, die bereits als Partner kooperierten.